„Bekriegen sich AK und WKO eigentlich?“ Diese Frage hat mir auf dem Weg von der AK beim Volksgarten zur WKO auf den Hessenplatz in Linz eine Schülerin der 1dk gestellt. In der Tat, es sind zwei Interessensvertretungen (AK für Arbeitnehmer*innen, WKO für Unternehemer*innen) die auf den ersten Blick unterschiedliche Interessen verfolgen. Dennoch, sie haben ein gemeinsames Ziel, das es dem Betrieb, dass es den Mitarbeiter*innen, dass es schlussendlich uns allen gut geht. Und das vereint sie wieder. Das ist wie bei einem sportlichen Wettkampf: Es geht um einen konstruktiven und gemeinsamen Austausch, der das Ziel von Spaß, Freude und Erfolg umfasst. Und genauso ist es bei diesen Interessensvertretungen. Es sind beide Beteiligten notwendig, dass unter dem Strich ein gutes Ergebnis „verbucht“ werden kann.
Der AK-Workshop selbst war interessant und spannend aufbereitet. Workshop-Leiterin Alina Steidl und Jurist Rainer Fasoli haben den Schüler*innen die AK vorgestellt und konkrete Fälle aus der Konsumentenschutz-Praxis präsentiert. Die Schüler*innen habe diese in Gruppenarbeit mit ihrem BWL-Wissen lösen müssen. Mit einer gesunden Jause konnten die Schüler*innen anschließend gut gestärkt von der AK zur WKO marschieren. Bei der WKO hat Alexander Stockinger, Berater beim Gründerservice den Erstklässlern einen kleinen Einblick in die Institution WKO als Interessensvertretung, als Unterstützer bei Unternehmensgründungen und für Fortbildung (WIFI) gegeben.
In Summe eine runde „G’schicht“, die den Horizont der Schüler*innen bei ihrem Wirtschaftswissen wieder ein klein wenig erweitert hat. Damit konnte das Motto unserer Schule „Wirtschaft zum Angreifen“ wieder gut umgesetzt werden.
CK