Stefan Umbauer, Leiter des Seniorenzentrums Traun (Zentrum für Betreuung und Pflege), besuchte die 5. SoPro-Gruppe und stellte seine Institution vor. Derzeit beherbergt das Haus 114 Bewohner*innen. Ein Tag im Seniorenzentrum kostet ca. € 4.000,00. Das könnten sich die wenigsten leisten, daher kommt neben der Pension des Heimbewohners/der Heimbewohnerin auch noch das Pflegegeld dazu. Der Rest wird vom Staat übernommen. Es können nur Menschen ab Pflegestufe 3 in das Haus kommen. Zur Sprache gebracht wurde auch der Pflegenotstand. Es braucht bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt. Derzeit fehlt das Personal. Das Haus hat ca. 20 % diplomiertes Personal. Ganz wichtig ist den alten Menschen der Kontakt mit ihren Verwandten. Und der fehlte und fehlt in Corona-Zeiten ungemein. Umbauer plädiert daher für eine Freiheit der Entscheidung der älteren Menschen. Hier hat der Staat seine Schutzfunktion übertrieben, weil die Bewohner*innen ausgesperrt wurden. Es wurde aber auch das Thema Tod angesprochen, was den Schüler*innen teilweise ganz wichtig war. Denn eines ist klar: Wir werden geboren und wissen, dass wir dem Tod nicht entkommen.