Auch wenn sich schon viel getan hat, der Geschlechterunterschied zwischen Frauen und Männern ist nach wie vor vorhanden. Dr. Frederic Heine, vom Institut für Feminismus und Geschlechterforschung konnte den Schüler*innen der 5. SoPro-Gruppe (Management für Social-Profit-Unternehmen) nicht nur den Unterschied zwischen Sex und Gender erklären, sondern ging auch auf leider noch immer aktuelle Geschlechterunterschiede in Gesellschaft und Wirtschaft ein. Leider werden die Kinder noch immer von geschlechtsspezifischen Rollen-Schemata beeinflusst, was dazu führt, dass Mann und Frau noch immer nicht als gleichwertig angesehen werden. Emotionalität und Gefühlsregung gehört zur Frau, Coolness zu den Jungen. Wer aus dem Rahmen fällt wird als Zicke, bei den Mädchen, oder als Weichei (bei Männern) abgewertet. Der Gender-Gap beim Gehalt lässt die Unterschiede der beiden Geschlechter auch wirtschaftlich auseinanderklaffen. Bei der Zeitverwendung arbeiten die Frauen im Durchschnitt um zwei Stunden mehr unbezahlt als Männer. Und das hat sich in Corona-Zeiten weiter verstärkt.
CK